Wie wollen wir leben?

Projekttage zur Auseinandersetzung mit Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus

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Die Projekttage aus der Reihe „Wie wollen wir leben?“ bieten Raum für die Auseinandersetzung mit Fragen zu Religion, Identität und Zugehörigkeit und fördern die Teilhabe von Jugendlichen und insbesondere jungen Muslim*innen in der Gesellschaft. Sie sensibilisieren für demokratie- und freiheitsfeindliche Einstellungen und bieten Alternativen zu salafistischen Angeboten. Ziel der Projekttage ist es, bei Jugendlichen ein reflektiertes Selbstverständnis und einen konstruktiven Umgang mit religiösen und nichtreligiösen Normen und Werten zu fördern. Alternative Orientierungen und Handlungsoptionen zu islamfeindlichen, islamistischen und selbstethnisierenden Weltbildern werden aufgezeigt.

Religiöse Fragen, die viele Jugendliche beschäftigen, sind der Aufhänger. Es geht aber nicht um „Religionsunterricht“. In den Projekttagen werden diese Fragen in allgemeine ethische und gesellschaftliche Fragen „übersetzt“, bei denen religiöse und nichtreligiöse Perspektiven eine Rolle spielen. Die Projekttage wurden vom Verein ufuq.de in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg entwickelt.

Buchbare Projekttage

Die Reihe „Wie wollen wir leben?“ besteht aus einzelnen Projekttagen. Aktuell buchbar sind folgende:

Was bedeutet eigentlich muslimisches Leben in Deutschland? Bei diesem Projekttag beschäftigen sich die Jugendlichen vor allem mit ihrem eigenen Verhältnis zu Islam, Religionen und ihrer eigenen Lebensphilosophie. Im Zentrum stehen drei Animationsfilme, in denen es um die Bedeutung von Religion sowie um Islam und den Alltag von Muslimen in Deutschland geht. Die Frage "Wie wollen wir leben?" bildet die inhaltliche Klammer zum Workshop, die eben alle etwas angeht, egal ob muslimisch oder nichtmuslimisch.

Geeignet für Jugendliche ab Klasse 5, wenig Vorwissen.

Typisch Mädchen, typisch Junge – und im Islam haben die einen weniger Rechte als die anderen … Aber ist das wirklich so? Im Rahmen des Projekttags beschäftigen sich die Jugendlichen mit ihren eigenen Vorstellungen von Geschlechterrollen, setzen sich mit Normkonstruktionen auseinander, diskutieren, was das eigentlich mit dem Islam zu tun hat und wie sie selbst zusammen leben wollen.

Geeignet für Jugendliche ab Klasse 8, wenig Vorwissen.

„Muslim*innen sind …“ – darüber haben Menschen viele Bilder im Kopf, häufig verbunden mit Stereotypen oder sogar Feindbildern. Die Menschen, die als Muslim*innen eingeordnet werden, machen daher immer wieder schwierige Erfahrungen. Salafistische Gruppierungen nutzen in ihrer Propaganda den Ärger und Frust von Betroffenen aus. Bei diesem Projekttag arbeiten die Jugendlichen zu Diskriminierungserfahrungen und antimuslimischen Feindbildern, sie setzen sich mit der Instrumentalisierung dieser Erfahrungen durch salafistische Gruppierungen auseinander und diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, gegen Diskriminierung vorzugehen.

Geeignet für Jugendliche ab Klasse 8, wenig Vorwissen.

„Muslim*innen sind …“ – darüber haben Menschen viele Bilder im Kopf, häufig verbunden mit Stereotypen oder sogar Feindbildern. Diese Bilder werden auch über Medien transportiert. Die Jugendlichen setzen sich im Rahmen des Projekttags mit Stereotypen und Ressentiments im Kontext von Muslimfeindlichkeit auseinander. Sie beschäftigen sich mit der Frage der Berichterstattung von Medien, Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit muslimischen Background und setzen sich in diesem Zusammenhang auch mit eigenen Bildern im Kopf auseinander.

Geeignet für Jugendliche ab Klasse 8.

Dauer:Ein Schulvormittag / 4-4,5 Zeistunden.
Zielgruppe:Schüler*innen aller Schularten ab Klassenstufe 5 (siehe Detailbeschreibung der einzelnen Projekttage).
Methodik: Filme, Einzel- und Kleingruppenarbeit sowie Großgruppendiskussionen wechseln sich ab.
Voraussetzungen:Bereitstellung eines geeigneten Raums sowie Beamer, Notebook, Lautsprecher und Flipchartpapier.
Gruppengröße:Min. 12 – Max. 30 Teilnehmende.
Kosten:

Veranstaltungen sind für Schüler*innen an Schulen grundsätzlich kostenfrei buchbar. Für alle anderen Veranstaltungen erfolgt eine Kostenbeteiligung nach Absprache.

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